Kartoffel-Tomaten-Puffer
Sunday, October 6, 2013

Hey ihr!
Nach einer längeren Pause habe ich nun wieder Zeit, ab und zu für meine Eltern und mich zu kochen. Und da mein Bruder zur Zeit im Ausland ist, meckert keiner, wenns mal ohne tierische Produkte ist. :)
Heute Mittag gabs selbstgemachte Kartoffelpuffer mit einer Art Tomatencreme. Entschuldigt die schlechten Bilder, leider musste diesmal die Handykamera herhalten und die hats nicht so mit Licht.

Kartoffelpuffer, Reibekuchen - wie auch immer du sie nennst

Zutaten für die Puffer     
- 500g Kartoffeln
- 50g Mehl
- 50g Paniermehl
- halbe Zwiebel

Zubereitung
Kartoffeln und Zwiebeln schälen und reiben. Mit restlichen Zutaten mischen, kleine Kreise draus formen und in Öl goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen.

Zutaten für den Aufstrich
- 4 Tomaten
- Paprikaschote
- Zwiebel
- 2 eingelegte Peperoni
- Paprikapulver
- Pfeffer, Salz

Zubereitung
Die Tomaten achteln und entkernen. Die restlichen Zutaten kleinschneiden und alles pürieren. Mit Kräutern, Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Aufstrich auf die Hälfte der Puffer verteilen und die andere Hälfte auflegen, sodass ein Sandwich entsteht. Zuletzt noch einmal den restlichen Aufstrich auf dem oberen Puffer streichen und fertig. :)
Meine Eltern waren begeistert! Kartoffelpuffer machen wir zwar ab und zu auch selbst, aber bisher immer mit Apfelmus. 

Viel Spaß beim Nachkochen!
Resa

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Himbeer-Zitronen-Torte
Monday, January 14, 2013

Zu Ehren meiner besten Freundin gibt es heute eine etwas andere Begrüssung, als das stetige "Hallo ihr Lieben!". Bonjour! Sie ist nämlich gestern für sieben Monate (!) nach Kolumbien gereist. Ich vermisse sie jetzt schon.
Am Freitag war ihre Abschiedsparty und ich hatte ihr schon vor Ewigkeiten versprochen, dass ich dafür eine ganzganztolle Torte backen würde. Hab ich auch gemacht. Selbstverständlich vegan. Die Fotos hat ihre Schwester gemacht, da ich nach 4 Stunden in der Küche einfach keinen Nerv mehr dazu hatte. Vielen Dank, also!

Himbeer-Zitronen-Torte


Diese Torte besteht aus vier Teilen. Dem Biskuit, der Zitronencrème ("Lemon Curd"), der Himbeersahne und dem Buttercream-Überzug. Ich wollte eine hohe Torte mit relativ kleinem Durchmesser, weshalb ich eine 18cm-Tortenform verwendet habe. Um die Höhe zu erreichen habe ich drei Kuchen gebacken und diese jeweils in halb geschnitten, insgesamt waren es also 6 Biskuit-Schichten.

Biskuit

Zutaten:
600g Mehl
500ml Sojamilch
400g Zucker
250ml Öl
2 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
120ml Zitronensaft

Zubereitung:
Vermische alle trockenen Zutaten, gib dann die feuchten dazu. Backe bei 180° für 45 Minuten (falls du eine grössere Form verwendest länger).

Zitronencrème (Lemon Curd)

Zutaten:
1 Tasse Agavendicksaft
1/2 Tasse Maisstärke
eine Prise Salz
Schale von 2 Zitronen
Saft von 10 Zitronen (ca. 2 Tassen)
4 Esslöffel Kokosfett
etwas Vanillearoma
(etwas Sojamilch)

Zubereitung:
Agavendicksaft, Maisstärke, Salz, Zitronenschale und Zitronensaft werden in einer Pfanne verrührt und aufgekocht. Dabei wird die Masse die ganze Zeit geschlagen, bis sie eindickt. Dann werden Kokosfett und Vanillearoma dazugerührt und sie wird vom Herd genommen. Die Masse wird mindestens eine Nacht zugedeckt in den Kühlschrank gestellt. Falls sie dabei zu dick wird kann man sie mit ein paar Schlucken Sojamilch wieder streichfähig machen.

Himbeersahne

Zutaten:
500ml aufschlagbare Sojasahne
2 Pck. Sahnesteif
500g Himbeeren
50g Puderzucker
1 Pck. Vanillepuddingpulver

Zubereitung:
Die Himbeeren werden püriert und dann durch ein Sieb gestrichen, so dass nur noch das Himbeermark übrig ist, welches mit dem Vanillepuddingpulver gut vermischt wird. Die Sojasahne wird mit dem Sahnesteif aufgeschlagen, dann werden Puderzucker und Himbeermark dazugegeben und alles noch einmal gut vermischt.

Buttercream-Überzug

Zutaten:
150g Margarine (Raumtemperatur)
Puderzucker
übrige Himbeersahne

Zubereitung:
Die Margarine wird geschlagen und mit so viel Puderzucker verrührt, dass eine dicke Crème entsteht. Dann wird etwas Himbeersahne dazugegeben.

Zusammensetzen der Torte:

Die Torte wird in folgenden Schichten zusammengesetzt: Biskuit - Himbeersahne - Biskuit - Zitronencrème - Biskuit - Himbeersahne - Biskuit - Zitronencrème - Biskuit - Himbeersahne - Biskuit - Zitronencrème. Danach wird die ganze Torte mit dem Buttercream-Überzug eingehüllt. Für die Dekoration habe ich etwas vom Überzug mit etwas Himbeersaft noch stärker gefärbt, in einen Spritzbeutel gefüllt, auf die Torte gespritzt und mit Zuckerperlen verziert.


Die Torte hat allen sehr gut geschmeckt, allerdings war schon ein schmales Stück ziemlich viel. Ich persönlich fand ausserdem das Biskuit etwas zu matschig - falls ihr also ein besseres Rezept habt - ich freue mich über Empfehlungen!

Alles Liebe, Annika

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Festtags-Nachtisch: Himbeer-Tiramisù im Glas
Saturday, December 29, 2012

Hallo ihr!


Mein Rezept für Himbeertiramisù kennt ihr ja eigentlich schon. Aber für unsere grosse Familien-Weihnachtsfeier habe ich es etwas anders umgesetzt, und diese Variante möchte ich euch auch vorstellen. Weihnachten ist zwar vorbei, aber vielleicht braucht ihr ja für Silvester noch einen leckeren Nachtisch?
Im Grundrezept wird das Tiramisù in einer grossen Form angerichtet und reicht so für etwa acht Portionen. Viel eleganter ist es allerdings, wenn man es in kleinen Gläsern präsentiert. Dies ergibt kleinere Portionen - nach einer grossen Mahlzeit gar nicht so schlecht - und ist für ein Buffet einfach besser geeignet.


Ich habe 17 kleine Marmeladengläschen verwendet. Die Menge der Crème war dafür genau richtig, Beeren (ich habe diesmal gemischte Beeren anstelle von Himbeeren verwendet) braucht man etwa 450g. Den Spekulatius kann man ebenfalls reduzieren, und zwar auf etwa 300g. Am besten funktioniert es, wenn man ihn ganz fein zerbröselt und dann eine Krümelschicht daraus macht, anstatt zu versuchen, die ganzen Plätzchen ins Glas zu quetschen.
Das Tiramisù ist wieder sehr gut angekommen, und auch wenn es eine ziemliche Arbeit war, alles in die kleinen Gläser zu stopfen, so hat es sich doch definitiv gelohnt.
Ich wünsche euch noch ein paar schöne letzte Tage im Jahr 2012 und einen guten Start ins neue Jahr! (Ich glaube zwar, ihr werdet dieses Jahr noch von mir hören... Vielleicht!)

Alles Liebe, Annika

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Frohe Weihnachten!
Tuesday, December 25, 2012


Merry Christmas!




Vegane Weihnachten! Ich habe es doch tatsächlich geschafft, dass meine ganze Familie sich auf ein veganes Weihnachtsfest eingelassen hat. Dafür bin ich sehr dankbar und deshalb musste es natürlich ein richtig großes Festessen geben! Für den Nachtisch und andere kühlgestellte Kleinigkeiten stand ich ja Sonntagabend schon ewig in der Küche. Insgesamt hat man Stunden gekocht und gewerkelt, aber es ist einfach sooo lecker geworden. Und alle haben mitgeholfen. Brüderchen schredderte den Weißkohl, Mama machte die Knödel, Schwesterchen half überall, so gut es ging. Und Papa….hat abgewaschen.
Es war großartig. Lecker. Wiederholenswert. Zu schnell vorbei!





Frühstück

Obst-Tannenbaum




Einen Apfel halbieren. Oben in der „Kugelform“ ein kleines Loch bohren und eine Karotte hineinstecken. Die Karotte mit Zahnstochern spicken. Die Zahnstocher sollten weiter unten länger sein als oben, damit die Tannenbaumform entsteht. Dann mit verschiedensten Früchten garnieren. Oben drauf kommt ein Stein aus einem Apfel geschnitten.









Vorspeise


Vegane Zucchini-Creme-Suppe




Zutaten:
Öl
3 Zucchinis
2 Zwiebeln
250ml Gemüsebrühe
100ml Sojamilch
etwas Sojasahne zum Verfeinern
Zitronensaft
Pfeffer & Salz
Muskatnuss
frisches Basilikum zum Dekorieren
Natursojajoghurt



Zwiebeln und Zucchinis würfeln und erst die Zwiebeln in Öl andünsten, dann die Zucchinis dazugeben. Mit Gemüsebrühe und Sojamilch ablöschen und alles ein paar Minuten köcheln lassen. Das Ganze pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. Eventuell mit Sojasahne verfeinern.
Mit Sojajoghurt und Basilikum dekorieren.







Hauptspeise






Nussbraten



Zutaten:
50g Pflanzenmargarine
 2 große Zwiebeln
 2 TL Thymian
 1 EL Dinkelmehl
 200g gemahlene Nüsse (Mandel- und Haselnüsse z.B.)
100g Paniermehl
Salz, Pfeffer, Zitronensaft
Sojasahne
Gemüsebrühe

Die Zwiebeln in Margarine andünsten, Thymian und Mehl unterrühren und mit 1/8 Liter Gemüsebrühe aufgießen. Das alles etwas eindicken lassen und dann die restlichen Zutaten untermischen. Mit den Gewürzen abschmecken. Damit der Teig nicht so krümelig wird, habe ich noch einiges an Sojasahne untergemischt.
Die Masse in eine gefettete Kuchenbackform füllen und etwa 45 Minuten bei 180 Grad backen.





Steinpilzbraten


von Vegusto





Preiselbeersauce

Zutaten:
1 El Orangensaft
1 El Rotwein
175g Preiselbeermarmelade

Preiselbeemarmelade mit 4 El Wasser aufkochen. Orangensaft und Rotwein hinzufügen und gut verrühren.



Dunkle Bratensoße





Kartoffelknödel






Rotkohl






Schmorkohl







Nachtisch

Himbeer-Spekulatius-Cranachan


Zutaten:
450g gefrorene Himbeeren
Spekulatius
400ml aufschlagbare Sojasahne
4 EL Agavendicksaft
25 ml Whisky
Himbeeren
Schokostreusel



Die Sahne aufschlagen. Whisky mit Agavendicksaft mischen und mit Schokostreuseln unterheben. In ein Dessertglas immer eine Schicht Sojasahne, pürierte Himbeeren, Spekulatius und wieder Sojasahne, etc. aufschichten. Das Ganze für eine Nacht kaltstellen.
Kurz vorm Servieren nochmal mit Schokostreuseln, Himbeeren und zerbröseltem Spekulatius dekorieren.





Pralinen


Grundzutaten:
300g entkernte, getrocknete Datteln
1 Orange
6 getrocknete Feigen
Datteln und Feigen in Wasser einweichen und dann mit der Orange pürieren und für ein Weilchen kaltstellen.




Haselnusskugeln


Zutaten:
100 g Haselnüsse, gemahlen
Zimt
Kokosflocken
Haselnüsse mit der Trockenobstmasse verkneten. Zimt untermischen, Kugeln formen und in Kokosflocken wälzen.



Schoko-Rum-Kugeln:



Zutaten:
Kokosraspeln
1 El Bourbon Vanille
2 EL Kakaopulver
etwas Rum

Die Zutaten zur Trockenobstmasse mischen, gut durchkneten, Kugeln formen und in Kokosflocken eintunken.




Marzipanpralinen



Zutaten:
Rohmarzipan
dunkle Schokolade
Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse)

Aus Marzipan Kugeln formen. Die Hälfte innendrin mit einer Nuss versehen. In geschmolzener Schokolade eintauchen. Manche noch mit Nüssen oben drauf verzieren.









Alle Pralinen über Nacht kaltstellen.




Baileys



Zutaten:
150 ml   Schlagbare Sojasahne
Sojamilch
¼ Liter  Whisky

2-6 TL    Kakaopulver
200 g     Puderzucker
4 TL        Kaffee (optional)

Die Sahne cremig schlagen. Mit Sojamilch auffüllen bis man auf etwa 0,5 Liter kommt. Den Whisky mit Kakaopulver  (und wer mag, Kaffeepulver) vermischen. Puderzucker hineinsieben. Das Gemisch mit der Sahne zusammen nochmal kurz, kräftig durchmischen.
Kalt servieren.



Ich möchte mich nochmal bei den kreativen Köpfen hier bedanken, die mir viele Anregungen gegeben haben. Vor allem Carinas Nussbraten und Annikas Himbeer-Spekulatius-Tiramisu. Das Essen war ein voller Erfolg.

Ich wünsche allen noch wunderschöne Weihnachtsfeiertage!

Ganz liebe, weihnachtliche Grüße,
Monja

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For the Love of Scotland // Part III
Sunday, December 2, 2012


       Hallo ihr Lieben,

Weihnachtszeit ist eine wundervolle Zeit. Manchmal stressig, manchmal hektisch, meistens mit viel Arbeit verbunden, aber das spielt alles keine Rolle, weil es gibt LECKEREIEN, Schnee (hier leider so gut wie nichts!) und gemütliches Beisammensitzen.
Bei unserem Advents(kaffee)kränzchen bzw. Teekränzchen sollte es neben Keksen (Hoch leben die Plätzchen!!!) mal wieder etwas Schottisches dazugeben.
Also habe ich mich an Cranachan gewagt. Das sah immer so lecker aus und sollte doch gut zu veganisieren sein!




Vranachan





Zutaten:
300 g Himbeere, TK
250 ml Sojasahne
4 EL Haferflocken
4 EL Agavendicksaft
20 ml Whisky
Himbeeren & Schokoraspeln zum Dekorieren







Zuerst die Haferflocken in einer Pfanne anrösten und danach abkühlen lassen. Whisky mit Agavendicksaft vermischen und unter die vorher gut gekühlte, steif geschlagene Sojasahne unterheben. Dazu auch 2 EL Haferflocken geben.
Die Himbeeren pürieren und immer abwechselnd Sahne, Himbeeren, Sahne, etc. schichten. Ganz oben Sahne.
Das ganze etwa eine Stunde kühlstellen.
Kurz vorm Verzehr mit Himbeeren, Haferflocken und Schokoraspeln verzieren.





Ohhhuuuuwrrrr, das war lecker! Eine ziemlich süße Versuchung. Gerade so viel Sahne, puhhh! Das war übrigens Soyatoo-Sahne, die ließ sich gut schlagen.

Also, für die Whiskyfreunde unter euch, fabelhaft! Ich hatte jetzt echt nicht viel Whisky drin, weshalb man eben nur ganz leicht ein „fremdes Aroma“ bemerkte. Wer mag, kann natürlich mehr davon nehmen.


PS: Jetzt muss mir nur noch jemand verraten, wie man "Cranachan" überhaupt ausspricht!


Ganz liebe Grüße,
schottlandverliebte Monja

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